Abschlussbericht aus Tansania

Ein Bericht von Thomas Rehm

Die letzte Rundmail erreicht euch aus der Wartezone des Flughafens Daressalam.

Am Donnerstag begann unsere Rückreise mit dem Bus. Auf etwa der Hälfte der Strecke nach Daressalam haben wir in Morogoro in einem sehr schönen Hotel mit Pool unsere Zimmer bezogen. Zur Safari sind wir am Freitag sehr früh gestartet – mit zunächst einer abenteuerlichen Bustour, die von Lautstärke und Gewackel bereits an Safari erinnert hat. Bereits auf der Fahrt konnten wir die ersten Antilopen und Giraffen sehen. Die Safari im Mikumi National Park selbst war sehr imposant. Wir konnten einige Tiere in freier Wildbahn beobachten: Zebras, Gnus, Elefanten, Giraffen, Antilopen, Paviane und ein paar Alligatoren.

Unsere Arbeiten am Zaun konnten wir bis Mittwochabend abschließen. Auch der Innenausbau hat mit dem Streichen der Wände für uns seinen Abschluss gefunden. Es gibt nur noch ein paar Arbeiten für professionelle Handwerker zu erledigen.

Wir freuen uns ab Sonntag wieder in Deutschland zu sein! Bitte betet weiterhin für unsere Heimreise!

Liebe Grüße vom Team

 

Vierter Bericht aus Dodoma

Ein weiterer Bericht von Thomas Rehm

Die letzten Arbeitstage sind nun angebrochen. Bis Mittwoch werden wir versuchen die Arbeiten an Haus und Zaun fertigzustellen. Seit heute funktioniert auch endlich die Betonmischmaschine und das Mischen von rauen Mengen per Hand hat endlich ein Ende. Das ist auch gut, da morgen noch Säulen für ein Eingangstor gegossen werden.

Im Haus werden bereits die Fenster eingebaut, die Küchenplatte ist gesetzt und an den Schränken werden die letzten Pinselstriche gezogen. Danach werden die Räume noch gestrichen.

Am vergangenen Wochenende durften wir viel erleben: Los ging es am Samstag mit einem halben Arbeitstag und anschließendem Besuch der beiden Missionarinnen Inge Danzeisen und Monika Snethlage. Die beiden sind vom Forum Wiedenest für die Literaturarbeit in Tansania ausgesendet. Die Arbeit umfasst eine Fernbibelschule (Emmaus) und einen Verlag für Literatur auf Kiswahili (www.klb-publishers.org). Sie stellten ihre Arbeit vor und wir durften ein typisch deutsches Kaffee-Trinken genießen.

Am Sonntag fuhren wir dann wieder an den Rand der Stadt und durften in einer Ortsgemeinde einen Gottesdienst besuchen, inklusive Topfschlagen in der Sonntagsschule und Musikbeitrag durch das Team im Gottesdienst. Nach dem 3 stündigen Gottesdienst waren wir sehr dankbar für die Einladung zum Essen beim Pastor der Gemeinde! Am Nachmittag wurden wir dann noch von Monika durch die Markthalle und Innenstadt geführt.

Am Donnerstag reisen wir ab um am Freitag im Mikumi-National-Park eine Safari zu machen.

Bitte betet weiter für uns, gerade auch für Bewahrung auf den langen Fahrten die vor uns liegen.

 

Liebe Grüße vom WWT Team

 

Dritter Bericht aus Dodoma

Nach bereits 8 Arbeitstagen hier in Dodoma können wir tolle Fortschritte auf der Baustelle sehen. Weite Teile der Mauer sind bereits verputzt und wir sind vom Ergebnis echt positiv überrascht! Allein die Technik mit der die Tansanier den Putz an die Wand bringen, ist beeindruckend. Bei den ersten Versuchen vom Team blieb ungefähr ein Viertel an der Wand haften.

Auch beim Innenausbau geht es voran: Die ersten Fensterrahmen sind gesetzt und an den handgearbeiteten Schränken werden die letzten Pinselstriche vorgenommen. Auch die Küche sieht bald wie eine echte Küche aus, da heute die Arbeitsplatten aus Stein geliefert wurden.

Kulinarisch durften wir in der vergangenen Woche zweimal in einem Restaurant in der Innenstadt essen. Viele vom Team ließen sich die tansanische Spezialität „Chips Mayayi“ (Omelette mit Pommes Frites) schmecken! Sehr zu empfehlen! Und Lukas Geburtstag konnten wir mit Tansanischen Geburtstagsritualen gebührend feiern!

Mittlerweile ist bereits die Hälfte unserer Reise vergangen und man merkt, dass bei einigen die Ausdauer und Kraft nachlassen. Bitte betet weiterhin für Gesundheit und Kraft, Ruhe und Gelassenheit im Team!

Viele Grüße aus der Sonne!

 

Zweiter Bericht aus Dodoma

Ein Bericht von Thomas Rehm

Wie alle guten Postkarten anfangen: Hier ist tolles Wetter, das Essen ist super!

Nein wirklich: Wir werden hier vom feinsten bekocht und umsorgt. Dieser Einsatz ist mein erster WWT Einsatz und ich bin erstaunt über die Gastfreundlichkeit und die Mühe die sich unsere Gastgeber machen!

Am Samstagnachmittag sind wir mit einigen Teilnehmern in die Stadt gegangen und konnten nach einem halben Arbeitstag ein wenig über den Markt schlendern.

Der Besuch der Gemeinde auf dem Land war ein echtes Erlebnis: Sonntagsschule und Topfschlagen mit über 50 Kindern, Gottesdienst mit Predigt auf Englisch und Swahili sowie anschließendes Essen im Haus des Pastors. Aber die größte Überraschung kam bei der Verabschiedung in Form eines lebendigen Huhns als Geschenk an uns. Etwas perplex nahmen wir dieses dankend an ­­­– und haben es uns heute schmecken lassen.

Wir sind sehr dankbar für die Erfahrungen und Begegnungen die wir hier in Dodoma machen dürfen! Die Zusammenarbeit mit den Einheimischen wird immer vertrauter und trotz Sprachbarrieren entsteht ein guter Austausch. In den letzten Tagen haben wir viele Meter an der neuen Begrenzungsmauer hochziehen können. Trotz nicht funktionierendem Betonmischer werden die ersten Meter der Mauer bereits verputzt, was gerade beim Betonmischen einen erheblichen Kraftaufwand bedeutet. In den nächsten Tagen hoffen wir, dass wir die Mauer fertigstellen können!

Leider sind einige von uns ein wenig angeschlagen. Bitte betet weiterhin für uns: Für Gesundheit, für Bewahrung auf der Baustelle und Unterwegs sowie für und ein immer intensiveres Miteinander!

Liebe Grüße vom gesamten Team!

 

Erste Bilder…

Mittlerweile konnte uns das Team ein paar Bilder übermitteln, die die bereits beschriebenen Arbeiten dokumentieren.

Bisher konnten die gesteckten Tagesziele immer erreicht werden. Spannend ist es mit den Einheimischen zu arbeiten und zu kommunizieren, das trotz mancher Sprachbarrieren, dank kreativer Ideen, gut funktioniet.

Weitere Informationen folgen in den nächsten Tagen.

 

Das Team ist unterwegs und bereits fleißig!

Am Montagabend startete das Team in Richtung Tansania, mit Zwischenstopp in Dubai (VAE). Nach der Ankunft in Daressalam (Tansania) übernachteten sie für eine Nacht in der Hauptstadt. Am Mittwoch ging es auf einer mehrstündigen Busfahrt in die über 450 Kilometer entfernte Stadt Dodoma. Dorthin, wo das Team in den kommenden Tagen am Projekt arbeiten wird.

Bereits heute, am Donnerstag, konnte das Team schon voll in die Projektarbeit einsteigen. Am Gemeinde- und Trainingszentrum wurden u.a. alte Fenster ausgebaut und neue Fenstergitter eingesetzt. Später werden noch neue Fenster folgen. In den nächsten Tagen wird unter anderem noch, zusammen mit lokalen Arbeitern und Mitarbeitern, ein Zaun/Mauer um das Zentrum entstehen.

Weitere Berichte und vor allem Bilder folgen in den nächsten Tagen, sobald das Team eine Internetverbindung zur Verfügung hat.

Was ist Work & Witness?

Work & Witness ist eine der bedeutendsten Bewegungen in der Kirche des Nazareners.

Von Laien 1974 auf den Weg gebracht, war dies ursprünglich kein offiziell geplantes Kirchenprogramm. Aber es gab Menschen, die den Blick dafür hatten, was auf den Missionsfeldern Not tat. Selbst auf das Missionsfeld zu gehen bedeutete, Erfahrungen aus erster Hand zu machen.

Meist sind die Teams 2-3 Wochen in einem Missionsgebiet um vor Ort mitzuarbeiten. Sie arbeiten dort mit, wo Hilfe beim Bauen, oder bei medizinischen, technischen oder evangelistischen Einsätzen gebraucht wird. Jedes Team finanziert sich selbst und bringt auch die finanziellen
Mittel für das jeweilige Projekt mit.

Das erste deutsche „Work & Witness-Team“, auch „Aufbau-Team“ genannt, ging im Jahr 1980 nach Haiti. Damals bauten wir mit der dortigen Gemeinde zusammen ein Kirchengebäude.

Wie kamen damals 14 Personen dazu, Urlaub zu nehmen, ihren Flug zu bezahlen und auch noch Geld für Verpflegung und Baumaterialien mitzubringen?! Die Idee wurde 1977 bei einer Missionskonferenz in den USA geboren. Pastor Hugo Danker brachte diese Idee mit nach Deutschland und seine Frau Elaine übernahm die Leitung des ersten und auch vielen weiteren Teams.

Seitdem gingen Gruppen nach Haiti, Swasiland, Kenia, Jordanien, den Azoren, Südafrika, Simbabwe, Mosambik, Malawi, Russland, Sri Lanka und Madagaskar – und immer waren auch Personen aus unserer Gemeinde mit dabei.

Im Februar 2015, unter der Leitung von Claudia Hestermann, war das letzte Team in Kenia und hat den Grundstock eines Schulgebäudes einer Kirchengemeinde erstellt.

Eine häufig gestellte Frage lautet: Warum macht ihr so einen Einsatz? Könnte man das Geld nicht einfach dorthin senden?

Hier einige Antworten:

Wir helfen praktisch vor Ort, damit eine Gemeinde ein Gebäude bekommen kann
Diese Gemeinde erlebt und erfährt eine Ermutigung, eine Aufwertung und bekommt ein neues internationales Zusammengehörigkeits-Gefühl.
Die Mitglieder des „Teams“ bekommen eine ganz neue Sicht von den Bedürfnissen vor Ort und von der Notwendigkeit der Missionsarbeit.
Als Teilnehmer eines solchen Einsatzes wird man ganz schnell zu einem Wiederholungstäter.
Man möchte wieder mitgehen in andere Länder und Menschen in ihrem eigenen Umfeld erleben und kennen lernen.

Viele Teilnehmer sind solche „Wiederholungstäter“ und opfern ihren Urlaub und das Geld das dazu nötig ist. Aber alle kommen beschenkt und um viele Erfahrungen reicher zurück.

Mehr zu den Aufbauteams unserer internationalen Kirche erfahren Sie unter http://workandwitness.nazarene.org/

Work and Witness – Dodoma Tansania

Pilgern und Gutes tun auf eine ganz andere Art und Weise: Menschen spenden Urlaub und Arbeitskraft um anderen zu helfen und durch ihren Glauben Gottes Liebe weiterzugeben. Ein großer Nebeneffekt dabei – Geber und Empfänger werden reich beschenkt.

Im Herbst 2017 möchten 14 Personen genau dieses verwirklichen – Arbeiten und Dienen in Dodoma, Tansania. Innerhalb von 19 Tage versuchen wir dort den Innenausbau des Gemeinde- und Trainingszentrums der Kirche des Nazareners fertig zu stellen, um danach die Möglichkeit zu versch. Studiengängen (Bachelor, Masters, etc.) zu geben. Zusätzlich werden die Gemeinden vor Ort die Räumlichkeiten auch für Gemeindeaktionen, Kinder- und Jugendprogramme nutzen.

Autorin: Caudia Hestermann, Leiterin „Work and Witness Team Tansania 2017“, Kirche des Nazareners.

Work and Witness – Dodoma Tanzania

In Dodoma entsteht ein Center für Pastoren aus ganz Tansania, die dort am Nazarene Bible College of East Africa studieren können. Um gut für ihren Dienst vorbereitet zu werden, besuchen sie dort Kurse, nehmen an Seminaren, Konferenzen und Treffen teil.

In Zukunft wird die Africa Nazarene University diese Einrichtung darauf ausrichten Bachelor-, Master- und letztendlich Doktorstudiengänge anzubieten.

Das Projekt:

Auf dem Gelände entsteht eine Mehrzweckeinrichtung, welche von der Kirche in Tansania genutzt werden wird. Das Gesamtprojekt ist in fünf Phasen aufgeteilt und wird von verschiedenen Teams durchgeführt werden. Die Einrichtung wird aus folgenden fünf Gebäuden bestehen und von einem Zaun umschlossen sein:

 

  • Wohnhaus für den Missionskoordinator (bereits fertiggestellt)
  • Konferenzcenter
  • Zwei Studentenwohnheime mit Speisesaal
  • Schulungscenter
  • Zaun, rund um das Gelände (1/2 fertiggestellt)

Umbau…es geht weiter!

In den letzten Tagen hat unsere Teeküche Form angenommen. Sie ist sogar fast fertig! Denn, die Wände sind gestrichen, der Boden wurde mit Venyllaminat ausgelegt, die Fliesen wurden gesetzt und die Küchenschränke hängen an der Wand.

Wir konnten, Dank praktischer Unterstützung von Vereinsmitgliedern, die Anschlüsse für die Spüle sowie Elektroanschlüsse für den Herd legen. Bei den meisten Arbeiten (bis auf die Elektroarbeiten) haben sich die Bewohner, je nach ihren Fertigkeiten, mit eingebracht. Sie freuen sich schon sehr darauf, wenn die Teeküche eröffnet wird. In der Küche sind nur noch wenige Handgriffe zu tun. U.a. muss die Arbeitsplatte noch zugeschnitten und eingesetzt werden.

Weiter geht es dann gegenüber. Dort wird in einer Toilette zusätzlich eine Duschkabine eingebaut.