Tag 9+10

Nach einem Tag Online-Pause haben sich unsere Pilger heute wieder gemeldet. Es geht ihnen gut und sie freuen sich schon in wenigen Tagen am Ziel in Santiago de Compostela zu sein. Gestern ging ihre Tour von Barbadelo (460 m) nach Gonzar (558 m) mit einer Länge von ca. 25km. Auf ihrer Route durchliefen sie viele kleine verschlafene Dörfer, aber auch etwas größere Ortschaften, wie z.B. Portomarin. Streckenweise ging es aber auch durch Wälder, u.a. ganz besondere Wälder mit Eukalyptusbäumen! Ihre Unterkunft fanden sie in einem renovierten Bauernhof, der sehr schön hergerichtet war (siehe Foto)

Am 10. Tag liefen sie zunächst ziemlich lange durch Nebel. Morgens ist es dann noch recht frisch, bis die Sonne am Nachmittag ihre volle Kraft entfaltet. Die Tour hatte es mit einer Gesamtstrecke von 32km insich und war damit eine der längsten Einzeletappen. Zur Erholung und Erfrischung findet man in vielen Dörfern kleine Buffettische, extra für die Pilger, auf denen Obst, Energieriegel, Brot und Getränke stehen. Dort darf man sich gegen eine kleine Spende bedienen (siehe Foto). Außerdem gibt es unterwegs immer mal wieder ein Café, in dem sie sich ausruhen und Kraft tanken konnten. Dort haben sie auch schon oft bereits bekannte Pilger getroffen.

Die Reststrecke haben sich die beiden auf zwei Tage aufgeteilt. So geht es morgen weiter nach Salceda. Dort haben sie bereits ein Zimmer in einer privaten Herberge reserviert. Hier, kurz vor dem Ziel, sind deutlich mehr Pilger unterwegs und eine Reservierung erspart eine lange Suche.

Angedacht ist am Donnerstag Santiago de Compostela zu erreichen und damit das Pilgern für den guten Zweck zu beenden. Danach bleiben noch ein paar Tage zum Erkunden von Santiago de Compostela und für die Rückreise.

 

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