Was ist Work & Witness?

Work & Witness ist eine der bedeutendsten Bewegungen in der Kirche des Nazareners.

Von Laien 1974 auf den Weg gebracht, war dies ursprünglich kein offiziell geplantes Kirchenprogramm. Aber es gab Menschen, die den Blick dafür hatten, was auf den Missionsfeldern Not tat. Selbst auf das Missionsfeld zu gehen bedeutete, Erfahrungen aus erster Hand zu machen.

Meist sind die Teams 2-3 Wochen in einem Missionsgebiet um vor Ort mitzuarbeiten. Sie arbeiten dort mit, wo Hilfe beim Bauen, oder bei medizinischen, technischen oder evangelistischen Einsätzen gebraucht wird. Jedes Team finanziert sich selbst und bringt auch die finanziellen
Mittel für das jeweilige Projekt mit.

Das erste deutsche „Work & Witness-Team“, auch „Aufbau-Team“ genannt, ging im Jahr 1980 nach Haiti. Damals bauten wir mit der dortigen Gemeinde zusammen ein Kirchengebäude.

Wie kamen damals 14 Personen dazu, Urlaub zu nehmen, ihren Flug zu bezahlen und auch noch Geld für Verpflegung und Baumaterialien mitzubringen?! Die Idee wurde 1977 bei einer Missionskonferenz in den USA geboren. Pastor Hugo Danker brachte diese Idee mit nach Deutschland und seine Frau Elaine übernahm die Leitung des ersten und auch vielen weiteren Teams.

Seitdem gingen Gruppen nach Haiti, Swasiland, Kenia, Jordanien, den Azoren, Südafrika, Simbabwe, Mosambik, Malawi, Russland, Sri Lanka und Madagaskar – und immer waren auch Personen aus unserer Gemeinde mit dabei.

Im Februar 2015, unter der Leitung von Claudia Hestermann, war das letzte Team in Kenia und hat den Grundstock eines Schulgebäudes einer Kirchengemeinde erstellt.

Eine häufig gestellte Frage lautet: Warum macht ihr so einen Einsatz? Könnte man das Geld nicht einfach dorthin senden?

Hier einige Antworten:

Wir helfen praktisch vor Ort, damit eine Gemeinde ein Gebäude bekommen kann
Diese Gemeinde erlebt und erfährt eine Ermutigung, eine Aufwertung und bekommt ein neues internationales Zusammengehörigkeits-Gefühl.
Die Mitglieder des „Teams“ bekommen eine ganz neue Sicht von den Bedürfnissen vor Ort und von der Notwendigkeit der Missionsarbeit.
Als Teilnehmer eines solchen Einsatzes wird man ganz schnell zu einem Wiederholungstäter.
Man möchte wieder mitgehen in andere Länder und Menschen in ihrem eigenen Umfeld erleben und kennen lernen.

Viele Teilnehmer sind solche „Wiederholungstäter“ und opfern ihren Urlaub und das Geld das dazu nötig ist. Aber alle kommen beschenkt und um viele Erfahrungen reicher zurück.

Mehr zu den Aufbauteams unserer internationalen Kirche erfahren Sie unter http://workandwitness.nazarene.org/